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Rückblick Tagesschau 08


Realismus, Region und Restnatur

Das Spektrum an malerischen Verfahren könnte grösser nicht sein: Von technisch stupenden, hypergenaün Gemälden bis zu Farb- und Formexperimenten, die sich bunt und expressiv gaben. Wer Druckgrafik suchte, fand Linol- und Holzschnitte und konnte sich an der Tagesschau hergestellte Siebdrucke kaufen. Beeindruckend, wie sich zahlreiche Künstler mit ihrer unmittelbaren Umgebung auseinandersetzen: die Region als Lebensraum und Formenuniversum, als neu zu definierender Ort zwischen Stadt und Land, zwischen Restnatur und Kommerzkultur.



Ein breites Publikum begeistert

Nicht nur Kunstliebhaber, Galeriegänger und Kulturinteressierte fanden den Weg in die Streif Hallen, vielmehr hat sich die Tagesschau bei einem breiten Publikum als Anlass durchgesetzt, der Kultur ohne Schwellenangst und Bildungsdünkel bietet. Die Anwesenheit ebenso wie die Gesprächsbereitschaft aller 80 KünstlerInnen und Künstler machten Kunst zu einem Erlebnis, das über eine blosse Ausstellung hinausgeht. Der grossen Vielfalt der Positionen und Ausdrucksweisen entsprach die Breite des Publikums. Dies machte, einmal mehr, den besonderen Reiz der Tagesschau aus.



Die Region ins Zentrum gerückt

Erstaunt stellten viele Ausstellungsbesucher fest, wie vielgestaltig das Kunstschaffen der Region ist und viele Kunstschaffende ihr Atelier oder ihr Domizil im Oberland haben. So nimmt sich die Region durch die Tagesschau selbst als kulturell aktiv und attraktiv wahr. Dass es im Oberland überhaupt eine solche Tagesschau gibt, wurde oft mit Erstaunen aber ebenso mit Genugtuung und Begeisterung quittiert. Die Tagesschau bringt Menschen aus den verschiedensten Orten der Region zusammen. Viele Besucher schätzen deshalb die Tagesschau nicht nur als kulturellen, sondern ebenso als gesellschaftlichen Anlass.



Spektrum verbreitert, Teilnehmerliste verjüngt

Die Tagesschau 08 hat explizit junge Künstler dazu animiert, in den Streiff-Hallen auszustellen. Die Verjüngung der Teilnehmerliste vermochte das Spektrum an Positionen erheblich zu erweitern. Dass 18-22jährige Jungendliche ‚Äûauf Empfehlung von Kollegen und Eltern‚Äú, die Tagesschau besuchten, ist eine erfreuliche Entwicklung. Von traditioneller Malerei bis zu thematisch ausgerichteter Aktionskunst zeigte die Tagesschau, dass Kunst weit mehr sein kann als Wohnzimmerdekoration. Diese Offenheit gegenüber dem aktüllen Kunstschaffen haben viele der Besucher als positiv empfunden.



Gespräche fördern und Kontakte knüpfen

Für Künstler ist die Tagesschau weit mehr als ein ‚ÄûShowroom‚Äú. Der intensive Kontakt zum Publikum ist für viele Kunstschaffende ebenso aufschluss- wie folgenreich: So berichteten zahlreiche Aussteller erfreut von neün Kontakten, die zu weitere Ausstellungen und Aktivitäten führen würden. Dabei hat sich gezeigt, dass auch anspruchsvollere küstlerische Postionen auf grosses Interesse stiessen. Erfreulich war auch das grosse Medienecho der Tagesschau 08, sowohl im Vorfeld, wie auch im Nachhinein. Gerade jene Künstler fanden besondere Beachtung, die sich mit neün, gesellschaftsbezogenen Ideen exponierten.