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Grösser, intensiver, einmaliger: Ich glaube, alle, die dabei waren,
hatten wirklich das Gefühl, was ganz besonderes zu erleben; etwas, das sie so noch nie erlebt hatten, schwer zu beschreiben, denn es war ein Kollektiv-Erlebnis, wie ein gutes Konzert, ein gutes Fest. (Beat Reck)


Tagesschau 2011: Über 100 Künstler und 6000 Besucher am Werk.

Das Kunstereignis des Zürcher Oberlandes war mehr als ein Erfolg: Es war ein Gesamtkunstwerk der besonderen Art. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass kaum ein anderes Ausstellungsformat Kunst, Künstler und Publikum auf so inspirierende Art zusammenzubringen vermag wie die Tagesschau.

Grössere Ausstellung, grosses Echo


Die Tagesschau 2011 hat gegenüber ihren Vorgängerinnen nochmals zugelegt. Dieses Jahr umfasste die Ausstellung fünf Ausstellungshallen, wobei eine weitere Halle mit einer monumentalen Sound-Installation bespielt wurde. Auf den insgesamt über 5 000 m2 Ausstellungsfläche zeigten 106 KünstlerInnen und Künstler ihre Werke. Das Spektrum des Gezeigten reichte von Malerei, Druckgrafik und Plastik über Video- und Licht-Installationen bis zu Kunstformen, die das Publikum direkt involvierten. Gerade die überaus grosse Vielfalt und das unjurierte Nebeneinander der verschiedensten Positionen machte einmal mehr den besonderen Reiz der Tagesschau aus.

Raus aus dem Atelier, rein ins Gespräch


Für die Künstler, dies hat sich dieses Jahr mehr als bestätigt, ist die Tagesschau nicht nur eine Gelegenheit, neuste Werke zu präsentieren, sondern auch eine Möglichkeit Kenner, Käufer und Interessierte kennen zu lernen. Das unmittelbare Gespräch mit dem Publikum - und mit vielen anderen Kollegen - ist es dann auch, was die Kunstschaffenden an der Tagesschau 2011 besonders schätzen. Nach dem zurückgezogenen Arbeiten im Atelier ist das Bad in der Tagesschau-Menge für viele Künstler zwar fordernd und intensiv, aber auch überaus anregend und bereichernd. Die Kunst des Dialogs gehört zur Tagesschau wie die unvoreingenommene Art, Kunstwerken und Künstlern zu begegnen

Berührbar, erlebbar, bezahlbar

Unprätentiös, unkonventionell und professionell‚ so fasste eine Besucherin ihre Tagesschau-Eindrücke zusammen. Für viele der rund 6000 Tagesschau-Besucherinnen und Besucher, die dieses Jahr durch die alten Fabrikationshallen flaniert sind, ist die Tagesschau ein Möglichkeit, Kunst ganz ohne Schwellenangst und Statusgehabe kennenzulernen. Entsprechend breit gefächert, bunt und überregional war das Publikum. Zudem hat «Here and Now» die Nachwuchs-Show in der Schau, viel Interesse bei einem jungen Publikum geweckt.

Die grosse Offenheit

Ausstellungstechnisch stellte die Tagessschau 2011 sowohl für die KünstlerInnen und Künstler wie auch für die Macher eine Herausforderung dar. Für beide waren die leeren Hallen Neuland, fand doch die Ausstellung erstmals - und letztmals - in Aathal statt. Während die Macher erst die Infrastruktur auf einen funktionsfähigen Stand bringen mussten, galt es für die Künstler mit der offenen Raumstruktur klar zukommen. Daraus entwickelte sich die überraschungsreiche Präsentation: Was auf den ersten Blick wie eine bunte Collage wirkte, fügte sich bei genaürem Hinsehen oft zu spannenden Durch- und Ein- und Überblicken.

Wie weiter?


Jede Tagesschau ist anders. Die Fabrikhallen, in denen die Tagesschau 2011 stattgefunden haben, werden umgestaltet und stehen für künftige Aktivitäten nicht mehr zur Verfügung. Wo auch immer die nächste Tagesschau gezeigt wird, sie wird ebenso einmalig sein wie die Tagesschau 2011.
 
Organisation:
FLUXS GmbH Kunstprojekte
Gesamtleitung:
Rene Sennhauser
Beat Reck
 
www.fluxs.ch

Die Tagesschau 2011

c/o Fluxs